Wieder zu viel auf einmal...

Mittwoch: Heute vor einer Woche stand ich noch mit meiner Mama im CVJM-Haus und habe versucht, logistisch sinnvolle Geschirrtransportpläne zu konzipieren und jetzt sitze ich auf meinem Bett und staune, wie viele schöne Dinge in einer Zeitspanne von 178 Stunden passieren können. Am Mittwochabend war meine Abschiedsfeier, die Gäste kamen etappenweise, aber ich hab es trotzdem sehr genossen. Am schwersten haben es mir die gemacht, die als letztes gegangen sind. Danke für das Gefühl, so sehr geliebt und vermisst zu werden! Eine dreiviertel Stunde pausenlos heulen und sich trotzdem zu fühlen, als sei man der glücklichste Mensch der Welt, ist ein Erlebnis, das ich jedem wünsche.Danke!

Gleich am nächsten Morgen haben Kathrin, meine Eltern und ich ganze Arbeit geleistet und innerhalb von 2 Stunden fast alles sauber bekommen. Danke!

Um halb zwölf saßen wir dann im Auto Richtung Bodensee, dort habe ich bei Freunden in Konstanz 4 herrliche Tage verbracht. Ich war fast jeden Tag von 10 bis 10 verplant mit Notenlehre, Improvisationsgrundlagen, Ensembleproben und Gesangsstunden, aber mir wurde einfach nicht langweilig. Ich hab viele junge, talentierte und ältere, erfahrene Leute kennengelernt. Zum Teil waren Dozenten da, die den Jazz schon in den 60ern mitgestaltet haben. Wir haben so sehr die Lust am Improvisieren und ich am Singen gefunden, dass wir uns das Geld fürs Mittagessen gespart und in der Fußgängerzone vom Münster verdient haben. Da war so ein lustiger Typ, der hieß Gitarrenpeter und hat mitgespielt. Danke!

Am Wochenende hab ich dann erfahren, dass wir zu Hause wieder Besuch aus Prag bekommen haben, Vendula bleibt bis nächsten Montag bei uns. Sie hilft mir total gut, Vokabeln und kleine Bindewörtchen zu lernen. Danke!

 

DANKE für so viel Hilfe und Zeit, die ihr mir schenkt :)

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