Ein überragender Independenttravel, Abschied und ein verregnetes Fest

Hallo, oder lieber Hoi oder Hi!

Es wird höchste Zeit, endlich die unglaublich tolle Reise revuepassieren zu lassen, zu der ich am Mittwoch, den 18. mit Meghan aufgebrochen bin. Eine Woche Niederlande und London, nur wir zwei. Bevor ich chronologisch alle Ausflüge und Sehenswürdigkeiten runtertippe will gesagt sein, dass ich trotz einigen Launentiefs, die bei so einer Reise aber denk ich unvermeidlich sind, zufriedener nicht sein könnte. Die Sonne schien fast jeden Tag, wir hatten sehr viel Spass zusammen, uns wurde nichts geklaut, ich hatte eine Woche Babyhaut und die Familie, bei der wir in den Niederlanden gewohnt haben, haben uns jeden Wunsch von den Lippen abgelesen, uns durchs ganze Land kutschiert und uns leckeres Essen gekauft (gekocht wurde einmal, von mir :D).

Am Montag nach der Schule hab ich mich mit meinen sieben Sachen schon auf nach Brno gemacht, wegen gepäcktechnischen Einschränkungen mussten Meghan und ich unsere Sachen in einen Koffer packen und hoffen, dass der Reissverschluss eine Woche durchhält. Den Dienstagvormittag haben wir in einer Tropfsteinhöhle verbracht und nach einem 11 Kilometer langen (unfreiwilligen) Spaziergang zurück haben wir uns mit Vinny dem Brasilianer in der Innenstadt getroffen.

Meghans Gastfamilie ist  ziemlich gechillt, sehr symathisch, ein bisschen waldorf  und auf jeden Fall sehr liebenswert. Der Papa ist Japaner, die Mutter Tschechin, die  5 Kinder teilweise Halbgeschwister und von quirlig süss bis verschwiegen und introvertiert ist alles dabei. Um Mitternacht haben wir noch Brownies gebacken (jetzt weiss ich endlich, was in den Biestern drin ist, kein Wunder, dass ich mich immer fett fühle, ich hab einfach zu viele backende Amerikanerinnen als Freunde), die neusten Bandsensationen ausgetauscht und sind nochmal das Gepäck durchgegangen. Und dann gings los - um drei Uhr nachts. -.-

 

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